Der ein oder andere Norddeutsche hat sich bestimmt schon einmal gedacht, mit dem eigenen Auto in den Italienurlaub zu fahren, doch meist scheitert dieses Vorhaben an wenigstens eintausend Straßenkilometer, die man zurücklegen müsste, um in dieses wunderschöne Land zu fahren.
Deshalb möchte ich euch heute eine, zugegeben nicht neue, jedoch aber eine sehr bequeme Art zu Reisen vorstellen. Sicher habt ihr schon von den Autoreisezügen der Deutschen Bahn gehört, aber wie funktioniert dieses System? Ist es wirklich so entspannend?
Beginnen wir mit der Fahrkarte. Diese müsst ihr natürlich vorab in eurem Reisebüro des Vertrauens oder im Internet (siehe) buchen. Hierzu müsst ihr aber die genauen Daten eures Autos kennen(siehe), deshalb vergesst nicht die Zulassung ins Reisebüro mitzunehmen. Dort wählt ihr dann auch den Wagentyp, wie z.B. Liegewagen oder Schlafwagen. Am Reisetag geht es dann zum Bahnterminal, auf dem ihr dann nach kurzer Wartezeit, auf den Transportwagon fahrt. Keine Angst dabei, ihr werdet perfekt eingewiesen. Nach dem Befestigen des Autos, was natürlich ein Mitarbeiter der Bahn macht, geht’s schon in eure gebuchtes Abteil. Da man ab diesem Zeitpunkt nicht mehr an sein Auto und somit auch nicht mehr an das Gepäck kommt, denkt unbedingt daran, eine extra Tasche mit dem Nötigsten für die Nacht zu packen.
Gegen Früh kommt ihr dann auf dem Zielbahnhof an, nicht ohne euch vorher bei einem ausgiebigen Frühstück, dass euch der Zugbegleiter serviert, gestärkt zu haben.
Wenn man bedenkt, dass die Fahrt z.B. von Berlin nach Verona mit dem Auto ca. 9 Stunden dauern ( und hierbei sind weder Staus, Baustellen oder Pausen eingerechnet ), die Vignette für Österreich und das Benzin bezahlt werden muss und nicht zuletzt diese ca. eintausend Kilometer auch noch gefahren werden müssen, denke ich, ist diese Variante mit dem DB-Autozug eine wirklich stressfreie Art, den Urlaub zu beginnen.
Ein Tipp noch für die Motorradfahrer unter euch: Auch ihr könnt eure Maschinen auf dem Zug transportieren lassen und ich sage euch, es gibt fast nichts Schöneres, als auf dem Motorrad die Serpentinen der oberitalienischen Seen zu befahren….
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Thu, Mar 5, 2009
Züge