Am 23.12.08 wurde vom deutschen Verteidigungsminister Franz Josef Jung die Fregatte „ Karlsruhe ” verabschiedet, die im Golf von Aden helfen soll, Schiffe von möglichen Piratenüberfällen zu schützen. Das dies eine notwenige Entscheidung war, zeigt der vereitelte Überfall auf das Kreuzfahrtschiff „ Astor ” des Anbieters Transocean Tours Anfang Dezember 2008 ( siehe ). Franz Josef Jung kritisierte auch, dass die Kreuzfahrtveranstalter nicht an ihre Kunden denken und sie bedenkenlos in das gefährliche Gebiet schicken. Denn außer der Reederei Hapag Lloyd, die keine Passagiere durch den Golf von Aden befördert solange die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht, sieht niemand die Notwenigkeit, die Fahrt zu unterbrechen, wie es eben von Hapag Lloyd gemacht wurde. Als die „ Columbus ” dieser Reederei das heikle Gebiet passieren sollte, wurden die Passagiere kurzerhand von Bord geholt und per Flugzeug nach Dubai gebracht, wo sie im „ Grand Hyatt ” untergebracht wurden, um dann später in Salalah ( Oman ) die Reise auf der „Columbus” fortzusetzen. Jung regte sogar an, die Reedereien an den Kosten des militärischen Schutzes zu beteiligen, denn immerhin kostet diese Mission ca. 45 Millionen Euro. Im Moment bieten die Veranstalter und Reedereien lediglich Umbuchungen und Stornierungen an, die wiederum kaum von den Kunden angenommen werden.
Ist es also überspitzt zu sagen, auf Reisen in das Gebiet rund um den Golf von Aden zu verzichten oder wird hier fahrlässig mit der Gesundheit der Kunden gespielt, indem man ihnen versichert, dass die Sicherheitsbedingungen streng sind? Was ist eure Meinung?
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5. Januar 2009 um 14:20
Naja, ich finde man sollte das immer abwiegen. Wenn ich als Kunde dort nicht reisen möchte, habe ich die Chance meine Reise umzubuchen o.Ä.
Jeder kennt die Gefahren. Deshalb ist meine Meinung, dass die Reedereien keine Schuld haben. Die Kunden wissen doch selber welcher Gefahr sie sich aussetzen.
6. Januar 2009 um 11:23
Zuerst einmal herzlich Willkommen Torsten, als der erste Meinungsvertreter auf meinem Blog! Nun zum Thema: Wissen die Kunden wirklich welcher Gefahr sie sich aussetzen? Unlängst las ich ein Interview mit dem Chef von Delphin Kreuzfahrten, der auf die Frage:” Warum ist Ihre Voyager trotzdem mit Passagieren an Bord durch dieses gefährliche Gebiet gefahren?”antwortet: ” Wir haben alle Sicherheitspakete abgewogen und sind im Kundeninteresse sowie unternehmerisch vorausdenkend vorgegangen.” Ich mag hier niemanden verteufeln, aber mich irritiert der Absatz des “unternehmerisch vorausdenkend”. Wäre es nicht besser mit offenen Karten zu spielen und den Kunden zu sagen, dass man die Tour im Moment aus Sicherheitsgründen nicht fährt, statt im Fall eines Überfalles dann wohlmöglich das Kundenvertrauen verspielt hat und dann unternehmerisch vielleicht wieder schlecht auf die Füße kommt?
3. April 2009 um 07:13
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12. April 2009 um 22:06
…kuck Dir doch mal die aktuellen Entwicklungen an. Ich denke wer jetzt in diese Ecke reist, sucht das Abenteuer ;o)
14. April 2009 um 10:24
@Dubai Reise
you can copy and translate all that you like, but don’t forget to link back to my blog
Hi, don’t worry
bye
D.
15. April 2009 um 10:20
Mir wäre das auch zu unsicher in die Richtung zu reisen, hätte auch kein gutes Gefühl dabei.
15. April 2009 um 16:36
Hallo Britta,
ich denke auch. Natürlich ist es auf den großen Kreuzfahrtschiffen sicherer als auf den kleinen Jachten, aber selbst Frachtschiffe werden Opfer der Piraten…